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  1. Dieses Projekt ist EU-kofinanziert

    Abschnitt A

    Schwabelweis

    Von der Stadtgrenze bis zur Donauarena

    Bearbeitungsstand: Baubeginn März 2010
    geplante Schutzmaßnahmen: Deich

    Besonderheiten: große Gefährdung durch Hinterläufigkeit bis Tegernheim

    Planung durch TEAM 01 (Sieger des Wettbewerbs)
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Fertig
    Kosten: 4,2 Mio €
  2. Abschnitt B

    Weichs Mitte/Ost

    Von der Donauarena bis zur Nibelungenbrücke

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich
    Besonderheiten: kann erst nach Fertigstellung von Abschnitt D begonnen werden

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: in der Detailplanung
    Kosten: ca. 4,0 Mio € (nach Wettbewerb)
  3. Abschnitt C

    Weichs West

    Von der Nibelungenbrücke bis zur Frankenbrücke

    Schutzmaßnahmen: Deich

    Bearbeitungsstand: Fertig
    Kosten: -/-
  4. Abschnitt D

    Reinhausen

    Von der Frankenbrücke bis zur Uferstraße

    geplante Schutzmaßnahmen: Mauern, mobile Elemente
    Besonderheiten: große Gefährdung durch Hinterläufigkeit bis Weichs

    Planung durch HWSTeam Regensburg (Sieger des Wettbewerbs)
    Ingenieur: Prof. Ludwig Obermeyer, Potsdam
    Architekten: Peter Robl, Berlin
    Matthias Rottmann, Köln
    Landschaftsarchitektin: Rose Fisch, Berlin

    Bearbeitungsstand: im Wasserrechtsverfahren
    Kosten: ca. 9,6 Mio € (Bauentwurf)
  5. Dieses Projekt ist EU-kofinanziert

    Abschnitt E

    Sallern

    Von der Uferstraße bis zur Sattelbogener Straße

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: in der Detailplanung
    Kosten: ca. 5,2 Mio € (nach Wettbewerb)
  6. Abschnitt F

    Gallingkofen

    Von der Sattelbogener Straße bis zur Stadtgrenze

    geplante Schutzmaßnahmen: Mauern, mobile Elemente

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 8,5 Mio € (nach Wettbewerb)
  7. Abschnitt G

    Stadtamhof

    geplante Schutzmaßnahmen: Mauern, mobile Elemente Besonderheiten: UNESCO-Welterbe

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 02
    Ingenieur: Prof. Ludwig Obermeyer, Potsdam
    Architekten: Peter Robl, Berlin
    Matthias Rottmann, Köln
    Landschaftsarchitektin: Rose Fisch, Berlin

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 9,1 Mio € (nach Wettbewerb)
  8. Abschnitt H

    Unterer Wöhrd

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich / Mauern, mobile Elemente Besonderheiten: UNESCO- Welterbe

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 02
    Ingenieur: Prof. Ludwig Obermeyer, Potsdam
    Architekten: Peter Robl, Berlin
    Matthias Rottmann, Köln
    Landschaftsarchitektin: Rose Fisch, Berlin

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 8,0 Mio € (nach Wettbewerb)
  9. Abschnitt I

    Oberer Wöhrd

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich / Mauern, mobile Elemente
    Besonderheiten: UNESCO- Welterbe

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 11,0 Mio € (nach Wettbewerb)
  10. Abschnitt K

    Niederwinzer/Oberwinzer

    Von der Autobahnbrücke bis zur Stadtgrenze

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich
    Besonderheiten: Retentionsraum erhalten

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 1,7 Mio € (nach Wettbewerb)
  11. Dieses Projekt ist EU-kofinanziert

    Abschnitt L

    Steinweg/Pfaffenstein

    Von der Autobahnbrücke bis zur Stadtgrenze

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich / Mauern, mobile Elemente

    Planung durch HWSTeam Regensburg
    Ingenieur: Prof. Ludwig Obermeyer, Potsdam
    Architekten: Peter Robl, Berlin
    Matthias Rottmann, Köln
    Landschaftsarchitektin: Rose Fisch, Berlin

    Bearbeitungsstand: in der Detailplanung
    Kosten: ca. 8,1 Mio € (nach Wettbewerb)
  12. Abschnitt M

    Großprüfening

    Von der Stadtgrenze bis zur Eisenbahnbrücke Mariaort

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich / Mauern, mobile Elemente

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 1,6 Mio € (nach Wettbewerb)
  13. Abschnitt N

    Innerer Westen

    Von der Eisenbahnbrücke Mariaort bis zur Autobahnbrücke

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 1,3 Mio € (nach Wettbewerb)
  14. Abschnitt O

    Altstadt Ost

    Von der Autobahnbrücke bis zum Eisernen Steg

    geplante Schutzmaßnahmen: Deich / Mauern, mobile Elemente
    Besonderheiten: UNESCO- Welterbe

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 5,0 Mio € (nach Wettbewerb)
  15. Abschnitt P

    Altstadt Mitte

    Vom Eisernen Steg bis zur Königlichen Villa

    geplante Schutzmaßnahmen: Mauern, mobile Elemente
    Besonderheiten: UNESCO- Welterbe

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Wettbewerbsplanung
    Kosten: ca. 13,4 Mio € (nach Wettbewerb)
  16. Dieses Projekt ist EU-kofinanziert

    Abschnitt Q

    Ostenvorstadt/Westhafen

    Von der Königlichen Villa bis zur Einfahrt Westhafen

    geplante Schutzmaßnahmen: Mauern, mobile Elemente
    Besonderheiten: UNESCO- Welterbe

    Planung durch HWSTeam Regensburg
    Ingenieur: Prof. Ludwig Obermeyer, Potsdam
    Architekten: Peter Robl, Berlin
    Matthias Rottmann, Köln
    Landschaftsarchitektin: Rose Fisch, Berlin

    Bearbeitungsstand: in der Detailplanung
    Kosten: ca. 6,8 Mio € (nach Wettbewerb)
  17. Abschnitt R

    Osthafen

    Von der Einfahrt Westhafen bis zur Einfahrt Osthafen

    geplante Schutzmaßnahmen: keine (Gelände liegt hoch genug)

    Sieger des Wettbewerbs: TEAM 01
    Ingenieur: Goldbrunner + Grad, Gaimersheim
    Architekt: Prof. Dr. Vittorio Lampugnani, Mailand
    Landschaftsarchitekt: Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt

    Bearbeitungsstand: Fertig
    Kosten:
  18. Abschnitt S

    Irl

    Von der Einfahrt Osthafen bis zur Stadtgrenze

    Schutzmaßnahmen: Schöpfwerk mit Siel
    Besonderheiten: der größte Teil des Retentionsraums wurde erhalten
    HW-Schutz für Autobahn A3 und Neutraubling

    Planung durch Ing.-Gesellschaft Kempa, Regensburg

    Bearbeitungsstand: Fertig
    Kosten: 850 T€

Wettbewerb / Optimierungsphase

Nachdem man in den 80er Jahren bereits einmal an der Verwirklichung des Hochwasserschutzes in Regensburg gescheitert war, wollte man für ein flächendeckendes Hochwasserschutzkonzept eine möglichst große Akzeptanz in der Bevölkerung erreichen. Deshalb sollten in Regensburg für den Hochwasserschutz auch im Planungsprozess neue Wege gegangen werden.

Offene Planung / Runde Tische

Mehrere Personen an einem Tisch - Interesierte Bürger, sowie Fachleute aus verschiedenen Behörden
Mehrere Personen an einem Tisch - Interesierte Bürger, sowie Fachleute aus verschiedenen Behörden

Man beschloss von 2000 bis 2001 dem Wettbewerb eine Phase der offenen Planung, d.h. eine intensive Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung vorzuschalten.

Neben der breitgefächerten Information mit Faltblättern, Videosimulationen, Aufstellung von Hochwassertafeln usw. waren die sogenannten „runden Tische“ Kernstück der offenen Planung. Hier haben betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Ziele, Anforderungen, Bedenken und Ideen zum Hochwasserschutz eingebracht. Ihnen standen Fachleute aus den Verwaltungen, externe Experten und Politiker/innen beratend zur Seite.

Die mit der Bürgerschaft erarbeiteten Ergebnisse sollten schließlich die Leitlinien für den anschließenden Wettbewerb sein.

Wettbewerb

Mehrere Personen an einem Tisch - Abschlussbesprechung der Wettberwerbsjury
Mehrere Personen an einem Tisch - Abschlussbesprechung der Wettberwerbsjury

Aufbauend auf den Ergebnissen der „Runden Tische“ wurde von 2003 bis 2005 ein „technisch-städtebaulich-landschaftsplanerischer“ Wettbewerb europaweit ausgeschrieben.

Wettbewerbsaufgabe war die Untersuchung und Entwicklung von Konzepten zur Umsetzung eines wirksamen Hochwasserschutzes im gesamten Stadtgebiet. Teilnehmen konnten Arbeitsgemeinschaften aus Ingenieuren mit vertieften Kenntnissen im Wasserbau zusammen mit Architekten und Landschaftsarchitekten aus ganz Europa.

Ein Preisgericht aus 15 stimmberechtigten Mitgliedern filterte aus 42 eingereichten Arbeiten der ersten Phase zunächst 15 Arbeiten für die vertiefte Bearbeitung heraus. Anschließend wurden 2 gleichwertige Arbeiten in der Preisgruppe 1 ausgezeichnet.

Wenn Sie die Wettbewerbsunterlagen anschauen wollen, dann klicken Sie hier.

Optimierungsphase

Mehrere Personen an einem Tisch - Abschlussbesprechung der Optimierungsphase
Mehrere Personen an einem Tisch - Abschlussbesprechung der Optimierungsphase

In einer anschliessenden „Optimierungsphase“ wurden 2005/2006 die Ergebnisse der zwei Arbeiten aus der Preisgruppe 1 nochmals intensiv auf konkrete Realisierbarkeit hin geprüft. Die Ergebnisse einer zwischenzeitlich durchgeführten zweidimensionalen hydraulischen Berechnung wurden eingebracht.

Mit dem Abschluss der Optimierungsphase endet die Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen für einen technischen Hochwasserschutz der Stadt Regensburg und es folgt der Einstieg in konkrete Projektplanungen.

Für die Umsetzung wurde das Gesamtprojekt dazu in 18 Abschnitte aufgeteilt.

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